Hermann-Schroeder-Preis: Zweiter im Orgelwettbewerb
Es war bereits die zehnte Ausgabe des renommierten internationalen Wettbewerbs, den die Hermann-Schroeder-Gesellschaft und das mosel musikfestival ausrichten. Nach einem ersten Durchgang per Video-Einsendung und einem zweiten in der Abtei Himmerod sowie dem öffentlichen Finalkonzert in Trier stand Giacomo Gabusi als Zweitplatzierter auf dem Siegerpodest – und damit winkte ihm unter anderem das Konzert-Engagement für diesen Abend in Bernkastel-Kues. Seit 1999 findet der „Internationale Orgelwettbewerb um den Hermann-Schroeder-Preis“ für junge Organist:innen statt. Er ist dem Werk des Komponisten und früheren Trierer Domorganisten Hermann Schroeder (1904-1984) gewidmet, der zu den bedeutenden deutschen Orgelkomponisten des 20. Jahrhunderts zählt. Der Wettbewerb wird alle drei Jahre ausgetragen und wendet sich an junge Musiker:innen bis zum 30. Lebensjahr; diesmal waren 19 Teilnehmer:innen aus sieben Ländern dabei. Nach den drei Durchgängen konnte Giacomo Gabusi den 2. Preis in Empfang nehmen. 1997 im italienischen Bologna geboren, absolvierte er ein Orgelstudium am Konservatorium seiner Geburtsstadt, das er 2019 mit Auszeichnung abschloss. Anschließend besuchte er Meisterkurse in Orgel und Orgelimprovisation, absolvierte ein Zusatzstudium im Fach Cembalo und erwarb 2022 einen Master im Fach Kammermusik. Derzeit studiert er Kirchenmusik an der Hochschule für Musik in Mainz bei den Professoren Jens Wollenschläger und Hans-Jürgen Kaiser.
Giacomo Gabusi gewann bereits mehrere Preise, darunter 2024 den 1. Preis beim Albert Schweitzer-Wettbewerb in Oppenheim sowie den 2. Preis beim Internationalen Orgelwettbewerb Daniel Herz in Brixen (2024).