Zum Abschluss des ersten Festival-Wochenendes werden die renommierte irische Singer-Songwriterin Wallis Bird und Spark – die klassische Band – beim Open-Air in den Moselauen von Bernkastel-Kues ein fulminantes Konzerterlebnis kreieren.
Die sechs Musiker:innen blicken auf das reiche, farbenfrohe Klanguniversum, das von visionären Frauen vom Mittelalter bis heute geschaffen wurde. In ihren aufregenden Neuinterpretationen bieten sie herrlich verspielte und fantasievolle Venusvisionen –dargeboten mit ultimativer Hingabe, viel Leidenschaft und einer individuellen Note
Sie trafen sich im Schloss Bellevue in Berlin bei einem Staatsempfang von Bundespräsident Steinmeier für den irischen Präsidenten Higgins: Als eine der prominentesten Vertreterinnen der deutsch-irischen Beziehungen im kulturellen Leben gehörte Wallis Bird zu den geladenen Gästen, während Spark für das Publikum konzertierte. Ihre klassische Interpretation von Technomusik mit dem Stück „On the Dancefloor“ rief nicht nur Standing Ovations der beiden Präsidenten hervor, sondern raubte auch der Singer-Songwriterin den Atem. In jenem Moment wurde die Idee zu einer Kooperation geboren.
Mit „Visions of Venus“ haben sie ein genreübergreifendes Programm geschaffen, das ein Jahrtausend weiblicher Klangkunst umfasst. Frauen werden in all ihrer Komplexität gefeiert – als Mütter, Musen, Liebende, Schwestern, Träumerinnen, Sirenen, Kämpferinnen, als Stimmen des Herzens und des Geistes.
Eine archaische mittelalterliche Melodie von Hildegard von Bingen verschmilzt mit einem Indie-Song des isländischen Weltstars Björk. Ein Renaissance-Ground von Francesca Caccini tritt Hits von Kate Bush und Tori Amos gegenüber. Zeitlose Melodien von Ikonen wie Joni Mitchell, Carole King und Janis Joplin werden mit den impressionistischen Klängen der französischen Komponistin Germaine Tailleferre oder den faszinierenden Minimalstrukturen der zeitgenössischen australischen Komponistin Elena Kats Chernin kontrastiert.
Last but not least reflektiert Wallis Bird in ihren eigenen Songs Aspekte der Weiblichkeit. Mit bekannten Hits und brandneuen Songs verneigt sie sich vor ihren Schwestern, von denen einige ihrer Zeit in Wort und Tat weit voraus waren. In den klassisch ausgerichteten und auf das Wesentliche reduzierten Arrangements von Spark wird Birds kraftvolle Stimme in völlig neue Klanglandschaften eingebettet. Wir versprechen Ihnen eine spannende Entdeckungsreise vor der einmaligen Kulisse der Moselauen in Bernkastel-Kues
Wallis Bird – Gesang, Gitarre
Spark: Andrea Ritter – Blockflöte Daniel Koschitzki – Blockflöte, Melodica Stefan Balazsovics – Violine & Viola Isabel Garcia Castro – Violoncello Christian Fritz – Klavier