Wanderung

mittel

Römersteig entlang der Mosel

Lange Wandertour, die sich dem römischen Erbe an der Mosel widmet. Schöner Mix aus Natur und Antike. Es ist keine Rundwanderung, zurück fahren Bussen und - zwischen Mai und Oktober - auch Schiffe.

Einblicke in die Wandertour:

Hinkelsteine, Schieferhöhlen, Felsenkanzeln, Römischer Weinbau ... Der Römersteig zwischen Trittenheim und Minheim bietet einen hervorragenden Mix aus Natur und Antike. Repliken von Grabdenkmälern oder eine Kelter in der Weinlage "Piesporter Goldtröpfchen" erzählen dem Wanderer von der Antike. Schautafeln laden immer wieder zu kleinen informativen Pausen ein. Die Panoramablicke vom "Römersteig" hinunter ins Moseltal sind spektakulär, nebenbei erkunden die bewegungshunrigen Weinkenner einige der besten Lagen der Mittelmosel.

Einkehrmöglichkeiten in Gasthäusern oder Weingütern (Straußwirtschaften) gibts in den Orten, die auf der Strecke liegen.

Der Wanderweg "Römersteig" startet an einem uralten Menhir, der auf der Höhe zwischen Trittenheim und Klüsserath steht. Schöne Aussichten über die Moselschleifen bieten sich beim Weg durch die Weinberge hinunter in den Weinort Trittenheim und zur Moselbrücke. Auf beiden Seiten der Brücke stehen alte Fährtürme, das einzig noch erhaltene Fährturmpaar an der Mosel. Kaum am rechten Moselufer angelangt, folgt ein anstrengender Aufstieg. Steil geht es durch die Weinlage "Trittenheimer Apotheke"  über den Fährfels zu einer Schieferhöhle. Der Felsenweg zur Aussichtkanzel hoch über der Höhle erfordert Trittsicherheit. Alternativ führt ein kleiner Pfad durch Niederwald hinauf. Oben auf einem Rastplatz angekommen ist Zeit  für eine kleine Verschnaufpause. Die anschließend eher gemütliche Wegpassage führt an einem Solarpark vorbei hinab zur Märtyrerkapelle im "Neumagener Rosengärtchen", einer Weinlage von Neumagen-Dhron. In Neumagen-Dhron selbst, dem "Ältesten Weinort Deutschlands", gibt es Repliken von römischen Grabdenkmälern zu besichtigen, die in den Fundamenten eines ehemaligen Römerkastells verbaut waren. Das bekannteste Grabmonument ist das Weinschiff-Denkmal in der Römerstraße. Das Denkmal wurde Vorbild für eine besondere Attraktion der Mosel:  die "Stella Noviomagi". Der "Stern von Neumagen" - so heißt das Schiff - ist mit einer Länge von fast 18 Metern, einer Breite von rund vier Metern, ca. 70 Zentimetern Tiefgang und einem Leergewicht von ca. 14 Tonnen das größte, im deutschen Sprachraum nachgebaute, schwimmfähige römische Schiff. An Wochenenden im Sommerhalbjahr lädt es zu Ausflügen auf der Mosel ein. Vereine oder Gruppen können es auch komplett chartern. Erneut wechselt man in Neumagen-Dhron die Moselseite. Zunächst folgt man dem Radweg weiter in Richtung Piesport. Ein paar hundert Meter vor Ferres, einer kleinen zu Piesport gehörenden Siedlung am Moselufer, führt  eine steile alte Wingertstreppe den Hang empor. Die ausgetretenen Stufen steigt man  zum nächsten Weinbergsweg hinauf, folgt diesem Weg einige Schritte und erklimmt erneut ein paar Stufen und einen kleinen Weinberg. Dann erreicht man einen weiteren, höher gelegenen, unbefestigten Wirtschaftsweg unterhalb des Hangwaldes. Dieser führt  parallel zum Hang immer weiter durch die Weinberge. Erst wenn sich die Dächer von Piesport nähern, steigt man wieder zum Moselufer hinab und besichtigt dabei die Rekonstruktion der römischen Kelteranlage von Piesport, die aus dem 4. Jh. n. Chr. datiert. Am Moselufer entlang führt der Weg dann an der Kirche St. Michael und den einladenen Häusern von Alt-Piesport vorbei. Dann erfolgt erneut ein Aufstieg über die Serpentinen eines Weinbergsweges hinauf zur Panoramastraße und zur Moseloreley. Bei der Minheimer Pestkapelle steigt man wiederum zum Moselufer hinab und weiter in das Weindorf Minheim.
  • 22,4 km
  • 6:25 h
  • 450 m
  • 608 m
Eigenschaften
  • aussichtsreich
  • Einkehrmöglichkeit
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